InstaWalk in Microsofts neuem Office #OfficemitWindows

Microsoft München verlegt seinen Standort von Unterschleißheim, vor den Toren Münchens, in die Parkstadt-Schwabing.

Einige Tage bevor ~ 1.900 Microsoftmitarbeiter ihren neuen „Arbeitsplatz“ in München bezogen, hatte ich die Möglichkeit während eines InstaWalks das #OfficemitWindows zu besuchen.

Natürlich war ich nicht alleine. Gemeinsam mit dem Berliner Architekturliebhaber und Fotografen Paul Eis, den Mitarbeitern der Kommunikationsabteilung sowie einigen weiteren Instagrammern, erhielt ich einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des noch unbewohnten Office.

officemitwindows_microsoft-gebaeude-parkstadt-schwabing

Was ist ein InstaWalk?

Social Media haben innerhalb der Unternehmenskommunikation einen wichtigen Stellenwert. So erobern seit einiger Zeit auch InstaWalks immer mehr die Szene wobei Live- und Online-Aktionen „vermischt“werden. Stellen Sie sich bei einem InstaWalk einen lockeren Spaziergang (Walk) vor, bei dem eingeladene Teilnehmer fotografieren und Videos aufnehmen um diese unter einem gemeinsamen Hashtags bei der App Instagram einzustellen. Oft werden die diversen Fotos auch auf weiteren Social Media Plattformen wie Twitter oder Facebook geteilt, so dass auch Menschen außerhalb des Events die Aktion verfolgen können.

Sehen Sie hierzu auch diesen Artikel: “Der Instawalk: Guided Tour trifft Hashtag”

Unser Hashtag beim Microsoft-InstaWalk lautete #OfficemitWindows. Eine Zusammenfassung des InstaWalks finden Sie im diesem Storify.

 

Das macht Microsofts neues Office aus

Ein „Office mit Windows“ ist der neue Standort in München im wahrsten Sinne des Wortes, denn das neue Gebäude hat ca. 2.800 Fenster. Wow! Und durch die imposante Raumhöhe – alleine im Erdgeschoss bis zu 4.00 m und bis zu ca. 3.00 m in den Büros – ist der “worklifeflow” förmlich zu spüren. Das Gebäude erstreckt sich über 26.000m² Fläche, aufgeteilt auf sieben Etagen und elf Dachterrassen. Im Innendesign wurden die vier Farben des Microsoft-Logos Gelb, Grün, Rot und Blau verwendet. Die Raumplanung und Einrichtung stammen von HPP Architekten.

Mit dem öffentlich zugänglichen Bistro „the digital eatery“ bietet Microsoft München einen zusätzlichen Anziehungspunkt und einen idealen Treffpunkt für alle die gerne kommunizieren und experimentieren.

#officemitwindows_the-digital-eatery

 

Digital Eatery – ein bekanntes Konzept aus Berlin

Dank der „Digital Eatery“, einer Mischung aus Café/Restaurant und Showroom, ist dieser Komplex nicht nur für Mitarbeiter interessant, sondern auch für jeden Besucher. Selbstverständlich gibt es hier freies WLAN und neben einer Auswahl an Speisen und Getränken lockt eine Hardware-Teststation, in der man die neuesten Surfaces, Tablets und Co ansehen und ausprobieren kann, Besucher an.

Bereits am Microsoft Standort in Berlin, in der bekannten Adresse „Unter den Linden“ läuft dieses Konzept sehr erfolgreich. Mit Sicherheit ist die Adresse in München nicht ganz so stark frequentiert und beliebt wie „Unter den Linden“ in Berlin und so wird sich noch zeigen, ob “the digital eatery” in  München einen ähnlichen Anklang finden wird.

 

Smarter Arbeiten

Wie auch bei Philips in Hamburg oder Siemens in München setzt Microsoft auf offene Strukturen und gestaltete das Gebäude entsprechend dem neuen Arbeitskonzept „Smart Workspace“. Dazu gehören Vertrauensarbeitszeiten und Vertrauensarbeitsorte. D.h. die Arbeitszeit wird nicht registriert und wo und wann man seine vereinbarten Ziele abarbeitet ist mehr oder weniger egal. Einrichtung, Raumgestaltung & Co sind darauf ausgerichtet eine optimale Zusammenarbeit, mehr Selbstbestimmung und persönliche Produktivität der Mitarbeiter zu fördern. Offene Bürowelten mit Rückzugsarealen und einer großen Anzahl an Meeting- und Social Hub Räumen ermöglichen dieses flexiblere Arbeiten. Der “Think Space” ist für konzentrierte Alleinarbeit gedacht, im “Converse Space” wird gemeinsam an einem Projekt gearbeitet, der “Share & Discuss Space” steht für Konferenzen und Gedankenaustausch zur Verfügung und wer ungestört telefonieren möchte, zieht sich in kleine Telefonzellen oder kleine abgeschlossene Bereiche zurück, die extra schallisoliert sind. Auch hier herrscht die Politik offener und gläserner Büros, denn wenn auch Türen geschlossen werden können, sind diese Räume meist durch Fensterwände einsehbar.

 

 

In der Realität bedeutet dieses Arbeitskonzept, dass keiner der Mitarbeiter, inklusive der Geschäftsleitung, seinen eigenen Büroraum oder fest zugewiesenen Arbeitsplatz hat. Auch muss man nicht mehr zwingend ins Büro fahren, weshalb auch die Anzahl der Arbeitsplätze im neuen Microsoft Office reduziert wurden, da im Schnitt zwei Drittel der Angestellten nicht im Büro, sondern beim Kunden oder zu Hause, arbeiten. Zudem wurde eine Clean-Desk-Policy ins Leben gerufen. Das bedeutet, dass man auch für längere Besprechungen den vorübergehenden Arbeitsplatz räumen muss. Persönliche Gegenstände oder auch die Technik werden in Schließfächer untergebracht.

Ebenfalls sehenswert ist dieses Interview zwischen meinem Kollegen Matthias Lange und Maren Michaelis von Microsoft Deutschland, zum Umzug:


 

Fazit:

Gerne möchte ich das Microsoft Office nach ca. 6 Monaten noch einmal besuchen und schauen welchen Charme es in “bewohntem” Zustand verbreitet und ob es weiterhin so aufgeräumt und „clean“ herüberkommt. Sicherlich wird der ein oder andere Mitarbeiter seine Zeit benötigen, um sich in den neuen Räumen wohlzufühlen. Mir persönlich fehlen persönliche Gegenstände, die ich teilweise auch in einem Co-Working-Space finden kann. Auch die Wahl, ob ich einen Schreibtisch einen ganzen Tag nutzen kann, ohne immer direkt hinterherzuräumen, würde mir fehlen.