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Virtual Reality und Augmented Reality – Wieso, weshalb, warum?!

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Spätestens seit Pokémon Go hat es jeder schon mal genutzt, ob bewusst oder unbewusst: Augmented Reality. Und auch schon jeder elfte Deutsche hatte bereits einmal eine VR Brille auf.

Aber was hat es mit VR und AR eigentlich auf sich?

Virtual Reality (VR) meint eine komplett virtuelle und interaktive Welt, die computergeneriert ist und vom Konsumenten durch ein Medium wie einer VR Brille wahrgenommen wird. Der Nutzer fühlt sich durch die visuelle Wahrnehmung wie in dieser fiktiven Realität, obwohl er sich physisch in der eigentlichen befindet.

Augmented Reality (AR) ist vielmehr die Kombination aus virtuellen Elementen und unserer „eigentlichen“ Realität. Man spricht auch von erweiterter Realität. Oft sieht man hier durch ein Medium in die eigentliche Welt: Sei es das Smartphone, Tablet oder auch eine Brille. In das Blickfeld werden dann auf dem Bildschirm des Mediums Inhalte wie Videos, Bilder, Daten oder Sounds eingeblendet.

 

Was gilt es zu beachten?

Bisher noch sehr wenig. Da das Thema so aktuell ist gibt es noch wenig rechtliche Hindernisse, die aber früher oder später kommen werden. Noch ist also vieles möglich, gerade im Bereich Augmented Reality, welche den Nutzer nicht komplett von der Außenwelt isoliert.

Natürlich sind spezielle Fähigkeiten nötig, eine ansprechende Realität, ob virtuell oder erweiternd, muss erstmal programmiert werden. Auch benötigte Technik ist umfassend und teuer.

 

Wie kann das in der Event-Szene genutzt werden?

Zum einen kann das Erlebnis vor Ort verbessert werden. Das sieht man gerade auf jeder Messe, viele Unternehmen versuchen auf Biegen und Brechen eine VR Brille in ihren Stand zu integrieren. Ob sinnvoll oder nicht sei dabei dahingestellt. Denn nicht nur die Technik muss passen, auch der Inhalt. Nichts ist enttäuschender, als der Moment wenn man vielleicht zum ersten Mal eine VR Brille aufsetzt und das Bild oder die „Welt“, die man sieht, unscharf und einfach misslungen ist.

Zum anderen kann ein Live Event nun auch nach Hause gebracht werden: Das hat die Elbphilharmonie zusammen mit Google gerade gezeigt. Die gesamte Eröffnungszeremonie wurde nämlich live übertragen und konnte mithilfe einer VR Brille, der Youtube App und einem Google Cardboard, live und in VR von Zuhause verfolgt werden.

Hier ist der entsprechende Link dazu. ACHTUNG: Die ersten 29 Minuten passiert: NÜSCHT!

AR hingegen kann man super auf Messen nutzen indem Produkte durchs eigene Smartphone oder Tablet mit Zusatzfunktionen dargestellt werden, ganz schön zu sehen am Beispiel BOSCH:

 

Interaktion und Inszenierung können hierbei in ungeahnte Höhen gesteigert werden. Im Bereich Out of Home kann mit zum Leben erweckten Produkten wie bei LEGO gearbeitet werden.

 

Oder aber es werden Scheibeneffekte genutzt, wie es Sky Österreich mit seiner Kampagne für die neue Staffel „The Walking Dead“ bewiesen hat:

 

Geht es darum, auf einer Messe Personal zu werben, kann man den Gästen per VR schon mal eine Tour durchs Büro geben. Auch für Hotels, Universitäten und Reiseanbieter eröffnet VR hier viele Möglichkeiten.

 

Prinzipiell machen sowohl VR als auch AR Marken noch erlebbarer und Erlebnisse bleiben verstärkt in Erinnerung.

Bald werden VR und AR aus der Live Kommunikation nicht mehr wegzudenken sein. Live Erlebnisse werden in Zukunft gleichzeitig real und virtuell erlebbar sein – die virtuelle Komponente schafft durch eine solche Inszenierung einen Mehrwert.

Gerade weil das Thema noch so neu ist und bestimmt viele ungeahnte Möglichkeiten verbirgt wird es zu einem rasanten und interessanten Wettstreit zwischen Firmen, Agenturen und Anbietern kommen.

Es bleibt also spannend. Und nun zum Abschluss: Lehnt euch zurück, haltet stets ausreichend Popcorn bereit und genießt den letzen Clip (es gibt tausende davon…..).

 

 

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