BLOG

Startseite/Blogübersicht/re:publica 2016 – Live-Events: Der Erfolg liegt im Affenfelsen!
Inspiration/Innovation

re:publica 2016 – Live-Events: Der Erfolg liegt im Affenfelsen!

republica-station-berlin

Das war die zehnte re:publica #rpTEN

Das Festival re:publica zeigt, wie ein anfängliches „Klassentreffen“ von ca. 700 Besuchern gedeihen und wachsen kann. Um im EM-Jargon zu sprechen, bringt diese Mannschaft immer ihren Pokalsieg mit Heim: Die mittlerweile größte Konferenz für Netzpolitik und Digitalthemen feierte im Mai Ihren 10. Geburtstag und stellt jährlich Rekorde auf.

Alleine die Besucherzahl hat sich seit Beginn mehr als verzehnfacht. Stolze 8.000 Besucher, davon alleine 4.000 Neulinge (Erstbesucher), aus 60 Ländern besuchten das Jubliäumsfestival #rpTEN. Auf 17 Bühnen traten 770 Sprecherinnen und Sprecher auf. Die einstige „Gesellschaftskonferenz“ für ein spezielles Nischenpublikum hat sich zu einem Festival-Event mit Menschen aus allen Sparten, von Politikern über TV-Sender bis zu Agenturmitarbeitern und Bloggern, gemausert.

Da stellt sich die Frage, warum genau dieses Konzept aufgeht?

Eine Antwort liegt in dem viel besprochenen Festival-Format, einer Mischung aus Kongress, Tagung und Meeting Points. Aber auch die Mischung der Vortragenden, der Themen und der Besucher sind einzigartig. Hier vernetzen sich Blogger, Netzaktivisten, Nerds, Interessierte, Wissenschaftler, Unternehmer, Journalisten, Social Media- und Marketing-Experten, Entwickler und viele weiter Gruppen. Dadurch entstehen Innovationen und Synergien zwischen Netzpolitik, Netz-Technologie und der digitalen Gesellschaft.

Brand-L Umfrage zu Live-Events

Wir haben die re:publica als Anlass genommen Besucher zu befragen, welche Art von Events ihnen am besten gefallen und was für sie bei einer Veranstaltung wichtig ist:

Netzwerken: Heraus kam, dass zunächst bei LIVE-Events das Netzwerken sehr wichtig ist. Für viele Besucher ist gerade das der eigentliche Grund, um Veranstaltungen wie Kongresse, Messen oder Festivals zu besuchen. So betonten die Besucher, dass eine Veranstaltung ausreichend Platz und Zeit zum Networking einrichten sollte. Dass sowohl die Location als auch technische Voraussetzungen wie WLAN und Steckdosen wichtig sind, um sich nicht nur mit den Menschen live vor Ort, sondern auch mit der Community in den Social Networks auszutauschen.

Einige Ergebnisse unserer Umfrage:

Auf dem 1. Platz des Siegertreppchens der Gründe, um Live-Events zu besuchen, landete der Austausch mit anderen Menschen. Hier wurde auch angegeben, dass eine Verbindung von Eventankündigung und der Möglichkeit, sich im Vorfeld bereits zu vernetzen bzw. Verabredungen zu treffen, sehr gerne genutzt werden.

Bei der #rpTEN bestand beispielsweise die Möglichkeit sein Avatarbild (Twitter-Overlay) mit dem #RPTEN-Logo zu verbinden, so dass auf Communitys bereits zu sehen war, wer den gleichen Kongress besucht.

Affenfelsen und Raum zum Netzwerken

Nun fragen Sie sich sicherlich, was ein Affenfelsen, den man normalerweise im Zoo findet, mit einem Event zu tun hat? Auf der re:publica ist seit Jahren der Affenfelsen eingeführt, ein zentraler Platz mit Strom und WLAN als Treffpunkt und Arbeitsort, sowie der Hof im Eingangsbereichs der Station Berlin. Hier gibt es Sitzmöglichkeiten sowie Steckdosen, um Smartphones und Co aufzuladen.

An diesem zentralen Treffpunkt heißt es beobachten und gesehen werden. Da der Ort häufig aus verschachtelten Sitzmöbeln besteht, sitzen hier die Festivalbesucher nicht wie „Hühner auf der Stange“, sondern wie „Affen auf dem Felsen“.

republica-der-affenfelsen
Der Affenfelsen

Als neuer Austauschort kam zur zehnten re:publica die Networking-Area von Microsoft in Halle 8 hinzu, sowie die neue Relax-Area hinter der Halle 8.

republica-microsoft-networking-area
Networking-Area von Microsoft

 

Mehrwert Inspiration

An zweiter Stelle aller wichtigen Elemente einer guten Live-Veranstaltung steht laut Umfrage die Inspiration. Fast alle Befragten wollten sowohl von den Vortragenden als auch von den anderen Besuchern Inspiration, neue Ideen, neues Wissen oder einen Blick über den Tellerrand erfahren.

Die Gründer der re:publica Tanja und Johnny Häusler, Markus Beckedahl und Andreas Gebhard verkündeten die Erweiterung der Veranstaltung nach Dublin.

republica-Gruppenfoto-der-Gründer

Coole Location

Der Veranstaltungsort belegt in der Rangfolge den dritten Platz, damit eine Live-Veranstaltung als gelungen gilt. Veranstaltung sollte dem Motto der jeweiligen Veranstaltung entsprechen und so unterstützend bzw. motivieren wirken. Häufig bemängelten die Befragten, dass „kühle“ Konferenzräume kaum kreative Gedanken zulassen. Sie bieten kaum Abwechslung zu den Besprechungsräumen der Firmen oder Platz zu ausreichendem Austausch.

Zusammenfassung

Selbstverständlich ist dies nur ein kleiner Querschnitt der Ergebnisse unserer Besucher-Umfrage einer Live-Veranstaltung und wir werden diese Umfrage sicherlich auf weiteren Events fortführen. Uns interessiert nun, welche Gründe für Sie wichtig sind, damit eine Veranstaltung für Sie als gelungen gilt?

 

 

redaktion@brand-l.net

+49 89 71 67 71 8 70

Blog Abonnieren

NEUESTE BEITRÄGE

LETZTE KOMMENTARE