BLOG

Startseite/Blogübersicht/Smartphones – der neue beste Freund
Inspiration/Innovation, Querdenken

Smartphones – der neue beste Freund

Blogbeitrag Smombies

Dass in der U-Bahn keine Gespräche mehr geführt oder Blicke ausgetauscht werden, im Café nicht mehr der neueste Tratsch und Klatsch, sondern die neuesten Apps das Hauptthema sind, daran hat man sich wohl schon fast gewöhnt. Das Smartphone hat uns zu einer neuen Generation gemacht: Die „head-down generation“ oder eben Smombies.

Wenn ich selbst einmal nicht auf mein Handy starre, kommen doch hin und wieder Fragen auf: „Sind wir ohne Handy überlebensfähig? Wie hat man es früher ohne Handy und google maps pünktlich zum richtigen Treffpunkt geschafft? Wie konnte ich mir früher Geburtstage und hunderte Telefonnummern im Kopf merken? War es nicht irgendwie schön, SMS ohne Punkt und Komma, geschweige denn Leerzeichen, zu tippen um Platz zu sparen? Und: haben Smombies auch ein Gesicht? “

Das Smartphone oder andere Mobile Devices sind immer und überall mit dabei – denn sie sind zugleich Kamera, Computer, Spielkonsole, Musik- und Filmzentrale, Nachrichtenbörse, Gesprächspartner, dank Siri und Konsorten, und ach ja, telefonieren kann man damit auch. Kein Wunder, wenn man da „hin- und wieder“ abgelenkt ist, wie zahlreiche „Fail“-Videos so anschaulich zeigen…

 

Hans-Guck-auf-den-Screen lebt gefährlich

Mit dem Hype um Pokémon Go nehmen auch die Unfälle weiter zu und täglich gibt es neue kuriose Schlagzeilen (diese hier aufzuführen würde tatsächlich die Länge des Berichts sprengen, aber ich denke jeder von uns hat bereits einmal herzlich über einen solchen Bericht gelacht).

Aber Spaß bei Seite, schließlich gab es schon einige schwerwiegende Unfälle durch Smartphone-Nutzung, vor allem im Zusammenhang mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Jeder zehnte Unfall ist nach einer Schätzung des ADAC auf unzulässige Handynutzung zurückzuführen. Nach einer Studie der Dekra nutzen etwa 17% aller Fußgänger ihr Handy während sie sich im öffentlichen Raum bewegen.

Städte wie Augsburg, Köln und Sydney haben bereits darauf reagiert und testen Boden-Ampeln (oder auch „Bompeln“) die die abgelenkten Smartphone-Nutzer bei roter Ampel im passenden Sichtfeld, nämlich auf dem Boden, warnen sollen. Die Stadtwerke Augsburg haben an zwei Haltestellenübergängen rote LED-Leuchten entlang des Bordsteins angebracht. Diese blinken, sobald das Fußgängersignal der Ampel auf Rot schaltet und sich eine Straßenbahn nähert.

Smartphone_Lichtsignal_Boden_Haunstetter_Str_1_Augsburg

odenampeln_Augsburg_für Smartphones
Blinkende LED-Leuchten im Boden sollen Smartphone-Nutzer auf das Rotlicht der Ampel am Fußgängerüberweg der Straßenbahnhaltestelle Haunstetter Straße in Augsburg hinweisen.

 

Auch Sydney testet demnächst nach dem Augsburger Vorbild den Einsatz von Bodenampeln, um Smartphone-Junkies zu schützen.

 

Fazit:

Kontakte zu anderen Mitmenschen werden inzwischen eher durch versehentliches Anrempeln geknüpft als durch direkte Konversation. Was ihr verpasst? Nehmt euch doch einen (letzten) Moment Zeit und schaut euch dieses Video an:

redaktion@brand-l.net

+49 89 71 67 71 8 70

Blog Abonnieren

NEUESTE BEITRÄGE

LETZTE KOMMENTARE