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Work – Life – Dance: Vertrauen ist besser als Nine-to-five-Mentalität

Work_life_Dance_Arbeitszeitmodell bei Brand.L

Das neue Arbeitszeitmodell bei Brand.L setzt voll auf Vertrauen. Nach einem erfolgreichen Testlauf in der ersten Jahreshälfte 2018 können unsere Mitarbeiter/innen nun weiterhin selbständig bestimmen, wann und wo sie arbeiten möchten.

 

Warum ändern wir die Arbeitszeitregelung? Kurz gesagt, weil wir als moderne und urbane Agentur zeitgemäße, flexible Arbeitsmodelle anbieten möchten, die den Wünschen der Angestellten entgegenkommen. Eine selbstbestimmte, individuelle Gestaltung des Arbeitsalltags würden laut einer Studie 86% der Arbeitnehmer bevorzugen. Diese Freiheit ist aber beim traditionellen Arbeitszeitmodell mit festgelegter Kernarbeitszeit („nine to five“) im Büro nicht vorgesehen.

Aber mal ehrlich: muss man deswegen in der heutigen Zeit noch daran festhalten nur weil es sich über Jahrzehnte etabliert hat und wir es einfach so gewohnt sind? Wir sagen nein. Brand.L bietet nach einer erfolgreichen Testphase nun dauerhaft ein eigenes flexibles Arbeitszeitmodell an, das dem zu leistenden Arbeitsaufwand und den individuellen Bedürfnissen gerecht wird und zugleich auch für die Agentur wirtschaftlich effizient ist – eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

 

Vom starren System zum variablen Modell

Bisher galt auch bei Brand.L das ungeschriebene Gesetz, dass nur diejenigen wirklich arbeiten, die auch im Büro anwesend sind. Diese Anwesenheitspflicht führte aber meist dazu, dass nicht immer effizient und effektiv gearbeitet wurde, je nach Workload versteht sich. Wer kennt es nicht: hat man nur 1 Projekt auf dem Tisch lässt man sich viel Zeit, recherchiert auch noch ein drittes Mal, macht die Präsentation noch ein bisschen schöner etc. In Hochphasen schafft man in der selben Zeit aber auch 3 Projekte bei gleicher Qualität. Warum also nicht die wenigen, ruhigen Phasen nutzen um Überstunden selbständig auszugleichen, den Stift mal früher fallen lassen, sich spontan frei nehmen, Einkäufe erledigen oder zum Sport gehen?

Klingt vielversprechend und deshalb wollen wir das nun endgültig ändern. Das große Schlagwort heißt: Vertrauen! Wir möchten unseren Mitarbeitern anvertrauen, je nach dem aktuellen Arbeitsaufkommen und den Projektterminen ihren Arbeitsort und ihre Arbeitszeit selbst zu bestimmen. Jeder legt also für sich selbständig fest, wann und wo er arbeiten will und ist dementsprechend für sein persönliches Zeitmanagement selber verantwortlich. Oberste Priorität bleibt dabei natürlich ein an den Deadlines orientiertes, konzentriertes und effizientes Arbeiten, um letztlich das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Gelingt dies, winkt mehr Freizeit als Bonus.

Die Arbeit muss also nicht mehr zwingend im Büro stattfinden.

  • Agenturgarten
    Agenturgarten
  • Office auf Rädern
    Office auf Rädern

 

Sie kann mit den firmeneigenen Laptops und einem geschützten Serverzugang auch mal zu Hause, am See oder auf einer Berghütte erledigt werden. Häufig fördert eine andere Umgebung ja auch die Kreativität. Auf jeden Fall entsteht dadurch ein schönes Miteinander von Freizeit und Arbeit, und die viel beschriebene Work-Life-Balance bewegt sich auf einem gesunden Level.

 

Noch mehr Freiheit & Freizeit im „Dance Office“

Neben dem Büro als zentralen Arbeitsplatz und dem Home Office als Alternative haben wir außerdem noch das „Dance Office“ eingeführt. Damit sind natürlich keine Tanzstunden oder After-Work-Partys im Büro gemeint. Dance Office bedeutet bei Brand.L einfach Freizeit unter leichtem Vorbehalt, gerne auch als Ausgleich für Überstunden und Wochenend-Einsätze. Man muss in dieser Zeit also nicht zwingend sofort erreichbar sein oder auf E-Mails reagieren. Trotzdem sollte es möglich sein, die Mitarbeiter zeitnah zu erreichen und ihnen in dringenden Fällen kurzfristig Arbeitsaufträge zu erteilen. Dies ist auch der entscheidende Unterschied zu regulären Urlaubstagen.

 

Fazit nach 8 Monaten Testphase

100% Befürwortung!

Natürlich gab es anfangs Bedenken: Leidet der Teamspirit darunter? Ist das Büro überhaupt noch besetzt? Was ist bei kurzfristigen Anfragen und spontanen Meetings? Bleibt die Qualität bestehen? Wie empfinden das unsere Kunden und Dienstleister?

Aufgrund dieser Bedenken und Unsicherheiten wurde das neue Arbeitszeitmodell zunächst intensiv getestet und es fand ein offener Erfahrungsaustausch statt.

„Interessant war die Erkenntnis, dass die „Nine to five“ Kultur jeden Einzelnen doch ziemlich stark geprägt hat und es dauerte Monate, bis alle das neue Modell übernommen haben. Mir ging es übrigens genauso. Aber jetzt erkenne ich nur Vorteile für beide Seiten in dem neuen Arbeitsmodell“, so Thomas Brandl, Geschäftsführer der Agentur.

Die Mitarbeiter/innen arbeiten hoch konzentriert und effizienter als zuvor. Kreative Ideen, perfekte Planung und Durchführung der Events und eine enge Kundenkommunikation sind nach wie vor die Ansprüche des Teams. Gewöhnungsbedürftig war die „Erkenntnis“, dass der Kollege im Home Office genauso erreichbar ist als würde er neben einem sitzen was, dank des technischen Standards, auch stets gegeben ist. Mit einer APP auf dem Firmenhandy ist die Erreichbarkeit stets gewährleistet und ohne merkliche Veränderung. Zudem haben wir festgestellt, dass für die Mitarbeiter/innen das Büro nach wie vor die Basis ist. Nicht nur, weil ein „ordentlicher“ Schreibtisch, 2 Bildschirme, etc. manche Arbeit erleichtert, sondern weil der Austausch und das Miteinander ein wichtiger Teil der Brand.L – Firmenphilosophie ist und bleibt. Schließlich haben sich die Mitarbeiter/innen wirklich gerne und freuen sich auf das ein oder andere gemeinsame Feierabendbier…

 

Aber hören wir uns doch mal bei den „Betroffenen“ um. Wir haben dazu einige Mitarbeiter befragt …

Michael Strunk (Projektleiter): „Ich denke wir alle profitieren von diesem Modell und der zusätzlichen Flexibilität. Ich nutzte das Home Office beispielsweise um vor Veranstaltung die Ablaufpläne zu schreiben. Das geht zuhause im stillen Kämmerlein doch deutlich schneller von der Hand. Von Vorteil ist es auch nicht gleich einen halben Urlaubstag einreichen zu müssen, nur weil mal der Strom abgelesen werden muss… :)“.

Christopher Castren (Creative Director): „Die jahrzente-währende Arbeitsstruktur, ja fast schon Kultur „nine-to-five“ zu durchbrechen klingt in der Theorie zunächst gut, aber wie sieht‘s im wirklichen Arbeitsleben aus? Mein Arbeitsleben – mein kleiner Kosmos – blüht richtig auf seit wir die alten Konventionen über Bord geschmissen haben. Und warum, …ganz einfach:
Keine Rechtfertigung mehr warum ich „früher Heim gehe“ oder von Zuhause aus arbeite. Ich muss auch nicht um Punkt 9:00 am Arbeitsplatz erscheinen und bis 18:00 Uhr abliefern, nur weil es im Arbeitsvertrag steht, aber nicht immer Sinn macht! Und mal ganz ehrlich, wer muss in einer komplett vernetzten und mobilen Welt noch einen festen Arbeitsplatz sein Eigen nennen? Ich bestimmt nicht. Meine Arbeit ist da wo ich bin und nicht umgekehrt. Und die alten Konventionen, die sind, wie es der Name bereits sagt, „alt“!! Und wir sind modern, vernetzt und mobil und froh drüber es probiert zu haben. In diesem Sinne ein hoch auf „9-to-whenever and whereever“.

Home Office

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